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Was ist eine gute Ernährung für Gichtkranke?

Gicht ist ein Zustand, bei dem der Harnsäurespiegel im Blut zu hoch ist. Wenn Ihre Nieren nicht in der Lage sind, die Säure aus dem Blutkreislauf zu filtern, kann dieser Zustand auftreten. Der Verzehr purinreicher Lebensmittel kann die Produktion von Harnsäure erhöhen. Zu viel Harnsäure kann dazu führen, dass sich scharfe Kristalle in den Gelenken bilden, insbesondere in den Zehen, Knöcheln und Knien. Diese Kristalle können Gelenkentzündungen (Arthritis) verursachen, die sehr schmerzhaft sein können. Harnsäure kann auch Klumpen unter der Haut (so genannte Tophi) oder in den Nieren als Harnkristalle bilden.

Harnsäure

Es gibt viele Möglichkeiten, die Harnsäure in Ihrem Lebensstil und Ihrer Ernährung zu reduzieren. Wenn Sie übergewichtig sind, sollten Sie versuchen, Gewicht zu verlieren. Dies kann die Situation jedoch verschlimmern. Das Trinken von viel Wasser kann die Harnsäure ausschwemmen. Versuchen Sie, täglich acht bis sechzehn Gläser mit einem halben Liter Inhalt zu trinken. Gichtanfälle können durch übermäßigen Alkoholkonsum verursacht werden. Bier ist besonders schädlich. Wenn Sie nicht an Gicht erkrankt sind, können Sie ein Glas Wein trinken, wenn Sie das Bedürfnis danach verspüren. Da Purine zu Harnsäure abgebaut werden, gibt es auch andere diätetische Maßnahmen, um die Aufnahme von Purinen aus der Nahrung zu reduzieren.

Notiz nehmen

  • Begrenzen Sie die Aufnahme von tierischem Eiweiß: Reduzieren oder streichen Sie Nahrungsmittel mit hohem Harnstoffgehalt wie Leber, Nieren und Sardellen. Rotes Fleisch, fetter Fisch und Meeresfrüchte wie Krabben, Hummer und Jakobsmuscheln sollten vermieden werden. Sie sollten den Verzehr von tierischem Eiweiß auf 4 bis 6 Unzen beschränken, da Purine in allen tierischen Proteinen enthalten sind.
  • Steigern Sie Ihre Aufnahme von pflanzlichen Proteinen: Essen Sie mehr Hülsenfrüchte und Bohnen, um Ihre Proteinzufuhr zu erhöhen.
  • Empfehlenswert sind fettarme und fettfreie Milcherzeugnisse. Die Forschung hat gezeigt, dass Magermilch oder fettarme Milchprodukte das Risiko, an Gicht zu erkranken, verringern können.
  • Komplexe Kohlenhydrate sind wichtig: Nehmen Sie mehr Vollkornprodukte, Gemüse und Obst zu sich als raffinierte Kohlenhydrate wie Weißbrot, Kuchen und Süßigkeiten.
  • Begrenzen Sie den Zuckerkonsum Vorläufige Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass der Verzehr von 20 Kirschen pro Tag die Häufigkeit von wiederkehrenden Anfällen verringern kann. Tofu kann eine gute Alternative zu Fleisch sein, da fettreicher Fisch wie Lachs die Entzündung verringern kann.

Schlussfolgerung

Es gibt viele Ernährungsumstellungen, die Sie vornehmen können, um die Aufnahme von Purinen zu reduzieren und die Produktion von Harnsäure zu verringern. Diese Änderungen in Ihrer Ernährung werden Ihre allgemeine Gesundheit verbessern.