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Was kann ich essen, wenn ich Gicht habe?

Gicht ist eine Form der Arthritis, die durch eine Störung des Harnsäurestoffwechsels gekennzeichnet ist. Gichtanfälle sind periodisch auftretende Episoden, in denen das Immunsystem die Harnsäureansammlungen in den Gelenken angreift. Am häufigsten sind die Gelenke der Zehen, Knöchel und Knie betroffen.

Die Entstehung von Gicht ist multifaktoriell bedingt. Genetische Faktoren, Übergewicht, bestimmte Medikamente (z. B. Diuretika), eine verminderte Nierenfunktion und schlechte Lebensgewohnheiten sind Faktoren, die die Entwicklung dieser Krankheit fördern können.

Gicht geht häufig mit anderen Erkrankungen (Komorbiditäten) wie Diabetes, Fettleibigkeit, Dyslipidämie, Bluthochdruck und Hypertriglyceridämie einher. Daher muss die ernährungsmedizinische Behandlung von Gicht auch die Behandlung dieser anderen Krankheiten umfassen.

Vor Jahrhunderten war die Gicht als Krankheit der Könige bekannt. Kein Wunder, denn nur wenige waren in der Lage, Festmahle und Bankette voller fett- und purinreicher Speisen zu genießen, wie sie es taten. Und die Ernährung hat einen großen Einfluss auf den Anstieg des Harnsäurespiegels, der die Gichtanfälle verursacht.

Essen Sie Lebensmittel, die wenig Purine enthalten. Zum Beispiel:

  • Molkereiprodukte
  • Gemüse: Möhren, Kopfsalat, Lauch, Zucchini,...
  • Früchte: Zitrone, Orange, Kirsche, Grapefruit, Ananas, Erdbeeren....
  • Getreide: Weizen, Reis, Hafer,...
  • Stärke: Kartoffeln, Tapioka,...

Hülsenfrüchte (Bohnen, Sojabohnen, Kichererbsen, Erbsen, ...) können ebenfalls verzehrt werden, allerdings in Maßen, da sie einen mittleren Puringehalt haben.

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